Unternehmer*innen im Porträt: Barbara Pöll und Montserrat Eloisa Romero vom „Ois.in.an“

Alles richtig gemacht

Im November 2020 hat das neue Lerchenfelder Lokal Ois.in.an eröffnet. Dahinter verbirgt sich ein beeindruckendes Bildungsprojekt für junge geflüchtete Frauen – und vor allem ein All-women-Power-Team, das es wirklich in sich hat. Erst vor wenigen Jahren von einer Gruppe inspirierender junger Frauen als Free Girls Movement begonnen, folgten in rascher Folge die Projekte Mädchen helfen Mädchen, Skills Center und nun Ois.in.an, was so viel heißt wie „Alles in einem“. Was das alles ist und warum sich das Projekt nach langer Suche mitten im zweiten „Corona-Lockdown“ in der Lerchenfelder Straße 60 angesiedelt hat, darüber haben der Lebendigen Lerchenfelder Straße zwei der drei inspirierenden Gründerinnen berichtet.

Fotos: Berenice Pahl

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wie habt ihr einander kennengelernt, und wie ist euer Projekt Free Girls Movement entstanden?
Montserrat Eloisa Romero: Ich komme aus Mexiko und habe in Mexiko und Frankreich Jus und Menschenrechte studiert. Danach bin ich nach Österreich gekommen, wo ich begonnen habe, im NGO-Bereich, konkret im Bereich Frauenrechte, zu arbeiten. Dort habe ich Barbara Pöll und Miriam Baghdady kennen gelernt, und gemeinsam haben wir uns entschlossen, die Initiative Free Girls Movement ins Leben zu rufen.
Barbara Pöll: Ich komme aus Oberösterreich, bin gelernte Touristikkauffrau und habe die Koch-Kellner-Ausbildung absolviert. 2012 kam ich dann nach Wien, um mit dem Bachelorstudium Internationale Entwicklungen zu beginnen. Während des Studiums habe ich bereits begonnen, mich für Frauenrechte einzusetzen, und so kam es auch zu meiner Begegnung mit Miriam und Montserrat. Nachdem wir bald gemerkt haben, wie gut wir zusammenarbeiten, aber auch, dass es auch in Österreich massive Probleme gibt für Frauen mit Fluchterfahrungen, war rasch klar, dass wir uns zusammentun wollen, um hier etwas zu bewirken. 2015 haben wir Free Girls Movement gegründet, um aktiv an der Verbesserung der Situation vor allem von jüngeren Frauen mit Fluchterfahrung zu arbeiten.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Was oder ist eure Vision, und wie haben eure ersten Schritte ausgesehen?
Montserrat Eloisa Romero: Die Vision ist, Lösungen anzubieten für viele Probleme und Fragen, mit denen vor allem junge Frauen, die nach Österreich flüchten, konfrontiert sind. Das reicht von Abhängigkeitsverhältnissen über die Jobsuche, die Wohnungssuche bis hin zu so erschütternden Themen wie weiblicher Genitalverstümmelung. Und hier ist der zentrale Aspekt die Bildung, denn ein Großteil der angesprochenen Themen ist in direkter Verbindung mit der Höhe des Bildungsgrades zu sehen. Wir wollten also eine Plattform schaffen, die Frauen einen Ort bietet, um sich hier sicher zu entfalten. Um selbstständig eine Berufswahl zu treffen, um selbstständig eine Familie zu planen und vieles mehr. Daraus ist dann innerhalb von Free Girls Movement das Projekt Mädchen helfen Mädchen geworden.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Was genau kann man sich dabei vorstellen?
Montserrat Eloisa Romero: Mädchen helfen Mädchen ist als niederschwelliges Hilfsangebot konzipiert. Aufgenommen werden geflüchtete Frauen beziehungsweise Mädchen mit Migrationshintergrund. Diese bekommen im Rahmen des Projekts eine Reihe von Basistools zur Hand, um deren Integration zu vereinfachen. Ich selbst habe als Migrantin gemerkt, wie schwer es ist, an all diese Informationen und Hilfestellungen überhaupt heranzukommen, wenn man dafür nicht die notwendigen sprachlichen Voraussetzungen hat, und so ist ein Schwerpunkt innerhalb des Projekts, das Erlernen der deutschen Sprache und der Eintritt in den Arbeitsmarkt. Aus diesem Gedanken, also Frauen von der Ankunft in Österreich über das Erlernen der Sprache bis hin zum Einstieg in den Arbeitsmarkt zu begleiten, entstand dann unser nächstes Projekt – Ois.in.an.
Barbara Pöll: In gewisser Weise war Mädchen helfen Mädchen ein Art Vorphase für das aktuelle Projekt Ois.in.an, das daraus gewachsen ist. Das heißt, im ersten Schritt werden die Tools vermittelt, die es braucht, um ein eigenständiges Leben hier in Österreich als junge Frau mit Migrations- bzw. Fluchterfahrung zu ermöglichen. Und im zweiten Schritt versuchen wir dann, dabei zu helfen, wirklich in den Arbeitsmarkt einzusteigen und in unterschiedlichen Bereichen Berufserfahrungen zu sammeln. Das ist mit dem Vereinslokal und dem daran angeschlossenen Lokal hier in der Lerchenfelder Straße zum ersten Mal möglich.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Das heißt, Ois.in.an ist nicht, wie man auf den ersten Blick beim Vorbeigehen vielleicht meinen würde, nur ein sehr einladend wirkendes neues vegetarisch-veganes Lokal in der Straße, sondern hat eine wesentlich umfangreichere Vision, die daran angeschlossen ist?
Barbara Pöll: Genau. Konkret sieht es so aus, dass Mädchen helfen Mädchen ein zweimonatiges Programm ist, an das mit dem Skills Center eine einmonatige Beratungsphase angeschlossen ist, in der ganz individuell die jeweiligen Kompetenzen noch einmal erarbeitet und mit den Mädchen geeignete Berufsmöglichkeiten genau analysiert werden. Und wenn dieser Berufsweg beispielsweise in Berufe weist, die wir mit Ois.in.an abdecken, dann ist quasi der Weg frei, hier auch aktiv anzudocken und den Berufseinstieg gemeinsam mit uns zu wagen. Dieser nahtlose Übergang ist Teil der nachhaltigen Begleitung, die wir anbieten wollen – also, dass sie vom Lehrgang über das individuelle Coaching auch gleich in die Arbeitswelt einsteigen und hier praktische Erfahrungen sammeln können. Denn was wir in den Jahren, in denen wir tätig sind, vor allem gemerkt haben, ist, wie schwierig es tatsächlich für unsere Zielgruppe ist, in den Arbeitsmarkt einzusteigen.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wie einfach oder schwierig ist es, überhaupt an diese Mädchen und Frauen heranzukommen?
Barbara Pöll: Das war tatsächlich zu Beginn sehr schwierig, aber im Laufe der Jahre ist es uns gelungen, ein sehr großes Netzwerk aufzubauen. Wir arbeiten heute mit der Diakonie zusammen, mit dem Roten Kreuz, mit dem Samariterbund, mit dem Verein Sprungbrett.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wie oft im Jahr wird der Lehrgang angeboten?
Barbara Pöll: Wir bieten den Lehrgang Mädchen helfen Mädchen dreimal im Jahr an, covidbedingt war es im letzten Jahr leider anders – aber sobald es wieder möglich ist, schicken wir die Informationen an unsere Projektpartner*innen, die diese wieder an mögliche Interessentinnen weiterleiten. Im Rahmen von Infotagen klären wir dann, ob der Lehrgang passt oder nicht. Im Moment haben wir pro Lehrgang 15 freie Plätze pro Durchlauf und sind auch immer sehr gut besetzt.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Der Lehrgang selbst ist dann auf Deutsch?
Montserrat Eloisa Romero: Ja, denn wir sind uns sicher, dass das der nachhaltigste Weg ist, um Integration zu fördern und zu erreichen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es ohne diese Sprachkenntnisse einfach nicht geht.
Barbara Pöll: Und die Kurse im Lehrgang sind auch so konzipiert, dass wir diese Sprachkenntnisse konsequent mit aufbauen, die Kurse sind zugleich leicht verständlich aufgebaut und es wird viel mit Bildmaterial gearbeitet, aber wir arbeiten auch daran, dass das, was wir dort, an Sprachvermögen vermitteln, auch im Bewusstsein bleibt und stetig wachsen kann.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Mit dem neuen Vereinslokal hier in der Lerchenfelder Straße könnt ihr diesen Lehrgang nun auch direkt vor Ort anbieten und macht zugleich bereits sichtbar, wohin der Weg gehen könnte?
Barbara Pöll: Genau, das ist das, was wir aktuell planen.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Woher kommen die Mädchen? Gibt es hier Länder, aus denen verstärkt Mädchen flüchten, die bei euch den Lehrgang besuchen?
Montserrat Eloisa Romero: Aktuell sind sehr viele aus Somalia bei uns in Betreuung, aus Afghanistan und aus Syrien, und auch aus dem Jemen haben wir einige Mädchen in den letzten Jahren betreut. Es sind meist Mädchen, die wirklich sonst kaum Hilfe bekommen, denen wir mit unserem Angebot unter die Arme greifen.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wie alt sind die Mädchen, die ihr mit Mädchen helfen Mädchen und nun auch Ois.in.an helfen?
Barbara Pöll: Die Mädchen sind zwischen 15 und 25, und es ist manchmal sehr traurig zu sehen, dass sogar Mädchen mit 27 Jahren keinerlei Schulausbildung haben und zu uns kommen und darum bitten, dass wir sie aufnehmen, damit sie zumindest noch dieses eine Angebot wahrnehmen dürfen. Und in diesem Fall nehmen wir auch diese älteren Mädchen bzw. junge Frauen sehr gerne bei uns auf.
Montserrat Eloisa Romero: Das ist ja unsere Philosophie, zu helfen, wo es wirklich gebraucht wird. Darunter sind Frauen, die in ihrem ganzen Leben nur zwei Monate Schule besucht haben, und dann kommen sie in ein Land wie Österreich, in dem Bildung einen so hohen Status hat, und fallen dann gerade hier durch alle Möglichkeiten. Und gerade hier versuchen wir ganz besonders, Ziele zu erarbeiten, die noch realistisch sind, und die Frauen nachhaltig zu begleiten, damit sie nicht, ja, „hängen“ bleiben.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wisst ihr von den meisten der Frauen, wohin ihr weiteres Leben sie führt?
Montserrat Eloisa Romero: Ja, es ist tatsächlich eine „Community“ geworden, und wir halten mit den meisten Mädchen regelmäßig Kontakt. Es ist uns auch wichtig, dass sie sich untereinander vernetzen und auch, dass sie Spaß haben. Wir bieten auch mehrmals Termine an, bei denen sich die Mädchen immer wieder untereinander treffen können.
Barbara Pöll: Das Ganzheitliche ist eines der wichtigsten Anliegen in unserer Arbeit. Wir wollen keine Anlaufstation sein, bei der es bröckchenweise Information gibt. Dieser breite und auch nachhaltige Kreislauf, den wir anbieten, ist daher auch auf den ersten Blick nur schwer zu fassen. Aber das ist, unserer Meinung nach, genau das, was für unsere  Zielgruppe notwendig ist: Man kommt rein in den Kreislauf und erhält im Prinzip alles, was es an Basis braucht, um ein selbstständiges Leben zu führen.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wer unterrichtet in euren Workshops?
Barbara Pöll: Die Workshops wurden von uns mithilfe von anderen Expert*innen erstellt. Wir haben zum Beispiel eigene Workshops zum Thema Finanzen, und hier geht es um Themen wie ein Bankkonto haben, Sparen, Pension, Versicherung – all diese Dinge, die für uns ganz selbstverständlich sind. Und auf der anderen Seite lernen sie dann hier im Lokal auch das Geldverdienen in der Praxis kennen.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Das heißt, wer hier im Ois.in.an beginnt, kann unterschiedliche Arbeitsbereiche in der Praxis kennen lernen?
Barbara Pöll: Genau, sie durchlaufen hier alle Bereiche, die dieser Betrieb mit abdeckt, das geht vom Kochen und Bedienen über das Backoffice und Administration, Küchenmanagement, Restaurantmanagement bis hin zu ganzheitlichen Fragen, was es heißt, so ein Unternehmen zu führen, Schlagwort „Social Entrepreneurship“. Es ist eine wertvolle Erfahrung, die sie von da an in ihrem persönlichen Werdegang weiterbegleiten wird. Und wer will, kann hier auch länger bleiben und das Erlernte im Ois.in.an selbst umsetzen. Es ist ein langer Weg, der hier auf sie warten kann – aber für manche ist es auch richtig, nur die wichtigsten Dinge fürs Erste hier zu lernen und dann den eigenen Weg zu gehen.
Montserrat Eloisa Romero: Was wir hier anbieten wollen, ist wirklich eine Art Sprungbrett, wir geben hier den ersten „Schubs“.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wie lange ist man hier im Ois.in.an beschäftigt, nachdem man den Lehrgang und die Workshops davor absolviert hat?
Montserrat Eloisa Romero: Ziel ist, dass sie für mindestens ein Jahr hier bei uns bleiben, um wirklich alle Bereiche gut kennenzulernen. Wir sind aber, muss man betonen, erst in der Pilotphase, denn durch Corona hat sich alles massiv verzögert.

„Wir halten durch! Wir machen weiter!“

Montserrat Eloisa Romero

Lebendige Lerchenfelder Straße: Ois.in.an ist ein bezauberndes Lokal geworden. Was hat euch in die Lerchenfelder Straße geführt?
Barbara Pöll: Wir haben uns wirklich viele Lokale angesehen, und wichtig war uns, dass es ein Lokal ist, in dem wir auch alles, was wir anbieten, zum Beispiel auch unsere Workshops, die unten im Veranstaltungsraum stattfinden können, auch hier Platz hat. Und als wir dieses Lokal gefunden haben, das davor ein Bar war, hat einfach alles gepasst – auch wenn wir noch selbst sehr viel verändern musste, um es zu dem einladenden Ort zu machen, der Ois.in.an geworden ist.
Montserrat Eloisa Romero: Wir haben es gesehen und gesagt: „Ja! Das ist es, das hat Potenzial!“

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wann seid ihr konkret hierhergekommen?
Barbara Pöll: Losgegangen ist alles im Herbst 2020, also wirklich in der härtesten Phase der Pandemie. Damals mussten wir alles umbauen …
Montserrat Eloisa Romero: … und offiziell haben wir wirklich im „Lockdown“ gestartet: am 6. November 2020! Von da an ging natürlich nur „Take-away-Betrieb“, was so auch nicht geplant gewesen war, aber auch das haben wir alle zusammen sehr gut gemeistert.
Barbara Pöll: Man muss aber betonen, dass das alles hier ein Jahr Anlaufzeit hatte, und dann mussten wir im Prinzip aufmachen, denn wir hatten das ganze Kapital hier hineingesteckt.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wer finanziert eure Arbeit und auch den Umbau hier?‘
Montserrat Eloisa Romero: Es ist ein Projekt mit viel Herz!
Barbara Pöll: Und wir bekommen seit einigen Jahren Unterstützung von der Stadt Wien, von der MA 17 und der MA 57. Seit 2018 werden wir auch von Privatstiftungen unterstützt, aber für das Lokal mussten wir auch sehr viel Eigenkapital investieren bzw. Kredite aufnehmen – hoffen aber, dass ich das Projekt Ois.in.an bald schon selbst finanziert. Die Gelder, die wir mit dem Lokal generieren, sollen dabei dem Erhalt des Arbeitsplatzes dienen und so unserer Zielgruppe zugutekommen. Und natürlich sollen auch die Projektdurchläufe finanziert werden.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wann kann man eigentlich ins Ois.in.an kommen, und was wir der Besucherin, dem Besucher alles geboten?
Montserrat Eloisa Romero: Es ist „Ois.in.an“ – alles in einem! Wir arbeiten für einen sozialen Zweck, aber eben auch für einen ökologischen Zweck und zur Förderung der lokalen und regionalen Wirtschaft. Daraus hat sich folgendes Konzept für unser kulinarisches Angebot entwickelt: Wir bieten eine einfache und „bodenständige“ Küche an, die wir mit viel Liebe zu bereiten.
Barbara Pöll: Konkret kann man schon ab Mittag bei uns essen, und an den Wochenenden gibt es auch einen feinen Brunch bei uns. Die Speisekarte ist sehr breit – aber was wir anbieten, ist rein vegan bzw. vegetarisch. Wir legen zudem sehr viel Wert darauf, dass wir ein biozertifiziertes Lokal sind, also nur regionale und saisonale Zutaten werden. Das heißt, unsere Speisekarte wechselt je nach Saison, d. h. viermal im Jahr. Abends kann man natürlich ebenfalls bei uns essen und sehr gerne auch zum Trinken kommen, wobei wir auch hier mit lokalen Winzer*innen arbeiten. Im Prinzip kann man aktuell von 13 Uhr bis 22 Uhr bei uns bleiben.

„Wir wollen sozial nachhaltig sein, aber eben auch ökologisch. Das ist für uns Nachhaltigkeit.“

Barbara Pöll

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wie seid ihr in den letzten Monaten hier aufgenommen worden?
Barbara Pöll: Covidbedingt ist alles noch eher verhalten, aber die, die sich interessieren, freuen sich und lassen sich auch auf so etwas wie einen veganen Burger, den wir hier zubereiten und der schon so manche*m Besucher*in sehr überrascht hat, ein.

Lebendige Lerchenfelder Straße: Wenn ihr die Lerchenfelder Straße beschreibt, die ihr erst seit wenigen Monaten näher kennenlernen durftet: Wie würde ihr sie beschreiben?
Barbara Pöll: Das Erste, was mir dazu einfällt, ist: „aufgeweckt“! Alle hier um uns herum sind super nett, und wir wurden sehr freundlich empfangen, das war wirklich ein sehr herzliches Willkommen. Wir haben auch das Gefühl, dass hier alle sehr interessiert und offen für Neues sind. So unter dem Motto „Probieren wir es doch einmal!“ Das ist für mich ein sehr gutes Zeichen dafür, dass die Anrainer*innen hier wirklich interessiert sind an Dingen, die vielleicht mal nicht so konventionell sind. Und es wird auch sehr viel danach gefragt, was wir genau tun, was der „gute Zweck“ hinter diesem Lokal ist. Und natürlich wird dieser auch durch die Mitarbeiterinnen sichtbar, die hier arbeiten und arbeiten werden. Und wenn ich sie dann nach einiger Zeit frage, wie sie sich nach ein paar Monaten fühlen, und sie dann sagen, dass sie sich das alles nie zugetraut hätten, und nun scheint alles so „easy“ und sie glauben an sich. Und wenn man sowas hört, dann weiß man: Man hat das alles schon richtig gemacht.


Ois.in.an – Genießen für den guten Zweck
Lerchenfelder Straße 60, 1080 Wien
Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 22 Uhr
+43/(0)8618 46 80 341
oisinan.office@gmail.com
www.oisinan-vienna.com

Mehr zum Free Girls Movement und seinen Projekten auf:
www.freegirlsmovement.org/projekte

Beruf und Berufung in der Lerchenfelder Straße: Menschen mit Pioniergeist und Vision erzählen über ihre Motivation, ihre Leidenschaft für die Josefstadt und ihre Überzeugung für Einzelhandel und Serviceleistungen im Achten.

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