Leben im Zwischenraum

25. Mai bis 15. Juni 2009, Treffpunkt Lerchenfeld

Gemeinsam mit der Caritas Wien lud die Lebendige Lerchenfelder Straße im Mai 2009 zu einer Fotoausstellung in den Treffpunkt Lerchenfeld, in der die Lebenswirklichkeiten von Asylwerber*innen thematisiert wurden.

Presse
„Über den Lebensalltag von AsylwerberInnen kursieren immer noch viele Missverständnisse“, berichtet Caritas Wien Generalsekretär Werner Binnenstein-Bachstein. Vom Sozialschmarotzertum und „gemütlichen Leben auf unseren Kosten“ sei manchmal die Rede. Die Ausstellung Leben im Zwischenraum zeigt indessen andere Bilder. Der Fotograf Bernhard Kummer, ehrenamtlicher Mitarbeiter der Caritas und Tontechniker im ORF, hat behutsam die Lebenswirklichkeit von Flüchtlingen mit der Kamera eingefangen. Hauptthemen sind das Warten das Zurückgeworfensein auf grundlegende Bedürfnisse, das Ausgeschlossensein von gesellschaftlichen Prozessen aber auch die Insignien spiritueller Beheimatung in einem Zustand der Entwurzelung.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 28.5.2009 um 18.30 Uhr mit einer Vernissage im Treffpunkt Lerchenfelderstraße, 1070 Wien, Lerchenfelderstraße 141 eröffnet. Die Begrüßung erfolgt durch Thomas Blimlinger, Bezirksvorsteher Neubau, Heribert Rahdjian, Bezirksvorsteher Josefstadt, und Werner Binnenstein-Bachstein, Generalsekretär Caritas ED Wien.
Um 19 Uhr folgt eine Afrolyrics-Lesung mit Musik von Prince Zeka. Renata Sarasvati Lakatus liest ausgewählte Gedichte afrikanischer Autoren, die ein „Eintauchen in die emotionale Landschaft Afrikas“ ermöglichen, Prince Zeka spielt dazu lyrische Songs auf der Akustikgitarre. Danach folgt ein internationales Buffet & Getränke

Die Ausstellung schließt am Montag, dem 15.6.2009, 19 Uhr, mit einer Finissage in Form einer Informationsveranstaltung für AnrainerInnen zum Thema „Flüchtlingsalltag in Wien“. Mitarbeiterinnen der beiden Flüchtlingsheime im 7. und 8. Bezirk informieren über Grundversorgung, Alltag, Unterbringung und Betreuung von Asylwerberinnen.

Wie aktuell dieses Thema auch über zehn Jahre danach noch, und noch wesentlich mehr, geworden ist, konnten es im Mai 2009 nicht ahnen

Beruf und Berufung in der Lerchenfelder Straße: Menschen mit Pioniergeist und Vision erzählen über ihre Motivation, ihre Leidenschaft für die Josefstadt und ihre Überzeugung für Einzelhandel und Serviceleistungen im Achten.

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